Andi on Tour

Travel the world.

Den ersten Tag machte ich nichts außer schlafen, essen und etwas meine Sachen in Ordnung bringen. Meine Bienenstiche fingen an zu jucken, ich musste mich bös zurück halten nicht mein ganzes Gesicht auf zu kratzen. Am nächsten Tag raffte ich mich auf und fuhr in die Innenstadt um mich mit Marco zu treffen, bei dem ich die nächste Nacht übernachtete, da er ziemlich zentral wohnte. Am Montag ging ich frühs zum Festo Büro, wo wir um 9 Uhr mit vier Autos ans Meer nach Beidaihe fuhren. Ich hatte lange überlegt dieses große Angebot von Herrn Xing anzunehmen. Es war wirklich sehr schön und ich hatte viel spaß beim Tischtennis, Baskeball, Badminton spielen und schwimmen. Wir waren einen Tag in Beidaihe und zwei Tage in "Great Epoch City", ein riesiger Komplex aus nachbauten berühmter Bauwerke von China. Hier gab es wirklich ein riesiges Sprotangebot und die Hotels waren einfach gigantisch und schön im alten Stil gebaut. Am Donnerstag fuhren wir zurück nach Peking, wo ich mir zwei neue Schläuche, eine Dose WD40 und eine chinesische Straßenkarte (Zhongguo Siji Xingche Dituce) kaufte. Abends, zurück in der Villa brachte ich mein Bike in Ordnung, erst eine gründliche Wäsche, dann Schlauch und Mantel tausch und die Kette tauschte ich nun auch nach knappen 3000 km. Danach war es wieder wie neu. Freitag früh brach ich meine Zelte in der Villa (in der ich jedesmal nur auf dem Boden schlief) ab und fuhr mit vollem Gepäck in die Innenstadt. Ich hatte vor bei Marco eine Nacht zu übernachten und dann am Samstag morgen nach Xi'an aufzubrechen. Deshalb fuhr ich zu Festo um den Schlüssel abzugeben und mich von allen zu verabschieden. Später traf ich Marco und Lisa und abends gingen wir alle, Marcos Freunde, Marco, Lisa und ich, essen.

Leider ist mir ausgerechnet am Abend nach dem Essen ein Motorradfahrer frontal in mein Rad gefahren. Er hat beim Abbiegen mich zu spät gesehen. Er kam mit einem platten Vorderrad davon und ich dachte ich hätte nichts, aber beim losfahren schliff das Vorderrad, welches nun auch leicht eierte am Gepäckträger. Bei genauerer Kontrolle stellte ich fest, dass die Gabel zu sehr einsank, auch das sperren der Federgabel funktionierte nicht mehr. Ich fuhr noch zu Marcos Appartment und machte mich am nächsten Tag auf die Suche nach einer Pumpe für die Federgabel, in der Hoffnung, dass hier nur etwas Luft fehlte. Die war aber nicht so leicht zu finden, erst der vierte Fahrradladen hatte eine, auch wenn er zuerst garnicht wußte, dass er eine hatte. Es waren tatsächlich nur 5 bar drin und als ich den Druck auf 10 bar erhöhte funktionierte die Absperrung auch wieder und der Dämpfer sank nicht mehr so viel ein. Jetzt musste ich nur noch Hoffen, dass die Luft auch drin bleiben würde.

Durch all den Stress verschob ich meine Abreise, aber auch weil ich mich noch mit Roberto treffen wollte, der auch in Peking von Ulaanbaatar ankam. An dem Abend war eine Couchsurfing Party bei einem Argentinier. Das Haus war rappel voll und Roberto hatte mal wieder ein fantastisches indisches Mahl zubereitet. Im Endeffekt blieb ich bei Marco und Daniel noch bis Dienstag früh. Hier nochmals ein riesiges Dankeschön an euch zwei für eure Gastfreundschaft. So hatte ich noch Zeit ein paar Emails zu schreiben und meine Homepage zu aktuallisieren.

Trip distance: 47.73 km
Time: 2:44:37
Altitude: 65 m

Total distance: 2,966 km
Total altitude: 18,707 m

Today's spending: 100 Yuan - charging mobile-card
8 Yuan - map of Beijing
5 Yuan - coffee
110 Yuan - 2 tubes, WD40
16 Yuan - roadmap of China
45 Yuan - meal
60 Yuan - beer, drinks, ice-cream, bread
2.5 Yuan - 2 ice-cream
6 Yuan - cookies
30 Yuan - meal
13 Yuan - meal
160 Yuan - pump for suspension
30 Yuan - Taxi
3 Yuan - subway
38 Yuan - beer, cookies, ice-cream, drinks
38 Yuan - meal
107 Yuan - charging mobile-card, drinks
23 Yuan - toothbrush, cookies
13 Yuan - drinks
Total expense: 1836.80 Yuan  

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